Stundenkarte wird von 8. bis 28. Februar zur Tageskarte!!!

Winteroffensive Umwelt & Öffentlicher Verkehr:
Aktion „Meine Luft – Reine Luft“ wird ausgedehnt! Bis Ende Februar gilt Freitags-Vorteil nun täglich!


Foto: Land Steiermark
 
Umwelt- und Verkehrslandesrat Anton Lang präsentierte heute in Graz die aktuellste Maßnahme im Kampf gegen den Feinstaub. Und das ist ein echter „Hit“! „Aufgrund der äußerst ungünstigen Wetterlage herrscht in Teilen der Steiermark bekanntlich seit Tagen eine sehr hohe Feinstaub-Belastung. Aus diesem Grund wird die Aktion „Meine Luft – Reine Luft“ des Landes Steiermark nun ausgedehnt. So wird das Stundenticket in allen steirischen `Öffis´ ab 8. Februar nicht nur wie bisher jeden Freitag, sondern bis Ende Februar sogar täglich zum Tagesticket. „Für mich als Umweltlandesrat war es jetzt Zeit zu handeln! Wir müssen den Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr gerade jetzt besonders forcieren!“, so Lang.
 
Die Luftqualität hat sich in der Steiermark in den letzten Jahren wesentlich verbessert. Die Jahre 2014, 2015 und 2016 waren immissionsseitig die in der Steiermark am geringsten belasteten Jahre seit Beginn der flächendeckenden Luftgütemessungen Ende der 1980er-Jahre. Im Jahr 2016 wurden trotz schlechter Witteruns-Bedingungen am Start und am Ende des Jahres die erlaubten Feinstaub-Überschreitungstage eingehalten.

Wie sich in den letzten 10 Jahren sehr deutlich herausgestellt habe, zeigen in Sachen Luftreinhaltung vor allem mittel- bzw. langfristig geplante und genau durchdachte Maßnahmen entsprechende Wirkung. „Die konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung des Luftreinhalteprogramms Steiermark bestätigt dies eindrucksvoll“, so der Landesrat, der hier den Ausbau der Fernwärme in Graz mit über 1.000 Neuanschlüssen seit 2010, der mit 15 Mio. Euro von Landesseite gefördert wurde, besonders erwähnte. „Mit dem Ausbau der Abwärme-Nutzung der SAPPI-Gratkorn zur Fernwärmeversorgung in Graz haben wir im heurigen Jahr einen weiteren Meilenstein gesetzt.“
 
Im Verkehrsbereich waren es vor allem die Geschwindigkeitsbeschränkungen durch Verkehrsbeeinflussungsanlagen (kurz VBA-Anlagen), die Fahrverbote für Alt-LKW inkl. der Förderung der Neuanschaffungen, die Förderungen für Hybrid- und Erdgastaxis sowie die Maßnahmen zur Attraktivierung der Öffentlichen Verkehrsmittel sowie des Öffi-Netzes verbunden mit entsprechender Bewusstseinsbildung, die nachhaltig zur Reduktion der Feinstaubbelastung beigetragen haben. „Insgesamt sind in den letzten Jahren rund 40 Mio. Euro gezielt in die Verbesserung der Luftgüte investiert worden – dabei sind die Mittel, die über energietechnische Maßnahmen die Luftgüte ebenfalls verbessern, gar nicht mit berücksichtigt“, so Lang.
 
Vor 10 Jahren gab es an einzelnen Messstellen über 100 Überschreitungen pro Jahr mit einer Überschreitungshöhe von bis zu 400%. Seitdem ging die Feinstaubbelastung durch die konsequente Umsetzung des Luftreinhalteprogramms stetig zurück. 2014 wurden die EU-Grenzwerte erstmals flächendeckend eingehalten und somit ein laufendes EU-Vertragsverletzungsverfahren eingestellt. „Ich habe immer gesagt, zufrieden bin ich erst dann, wenn wir – unabhängig von meteorologischen Einflüssen – die Grenzwerte dauerhaft einhalten können. Als Verkehrslandesrat setze ich deshalb gerade jetzt im Besonderen auf Maßnahmen im Öffentlichen Verkehr“, so Lang.
 
Aktuell wurden folgende Maßnahmen zur Luftreinhaltung in der Steiermark eingeleitet bzw. umgesetzt:
•    Umsetzung der beiden neuen obersteirischen S-Bahn-Linien S 8 und S 9 zwischen Unzmarkt und Mürzzuschlag – seit 11. Dezember 2016 erfolgreich in Betrieb.
•    Installierung von permanenten Frontlade-Radarstationen auf der A2 bei Feldkirchen zur strengeren Überwachung der Tempo-100-Beschränkung auch für Nicht-Österreicher.
•    Einführung eines permanenten IG-L 100ers zwischen Graz-Ost und Graz-West.
•    Ausbau der Abwärmenutzung SAPPI Gratkorn zur Fernwärmeversorgung in Graz und Förderung von Fernwärme-Anschlüssen.
•    Erhöhung der Förderungen für Solarwärme, Photovoltaik und Einführung einer Förderung für hocheffiziente Wärmepumpen.
•    Förderprogramm für den Ankauf von E-Fahrzeugen.
•    Förderprogramm für E-Carsharing-Projekte in Gemeinden.
•    Förderung für E-Taxis, Hybrid- und Erdgas Taxis.
•    Förderung für den vorzeitigen Ankauf von EURO 6 LKW.
•    Beschluss der Landesstrategie und Förderung von Mikro-ÖV Projekten in Gemeinden.
•    Weitere Umsetzung der Radstrategie Steiermark.
•    Aktionen zur Bewusstseinsbildung und Erhöhung des Anteils am ÖV, wie die sehr erfolgreiche Aktion „Meine Luft – Reine Luft“, die nun ausgeweitet wird!
Aktion „Meine Luft – Reine Luft“ wird bis Ende Februar ausgeweitet!
Nun heißt es täglich: Stundenkarte = Tageskarte
 
Unter dem Motto „Meine Luft – Reine Luft“ geht es nach dem erfolgreichen Start dieser Aktion im letzten Winter auch heuer wieder darum, der Bevölkerung den Umstieg vom PKW auf den Öffentlichen Verkehr schmackhaft zu machen „Wir wollen mit dieser Aktion nicht nur PKW-Kilometer einsparen, sondern auch zum Testen des Öffentlichen Verkehrs als Alternative zum Auto anregen und so Neukunden gewinnen“, so Lang. Geplant war es, in den Monaten Dezember, Jänner und Februar an jedem Freitag von 0 – 24 Uhr, die Aktion Stundenkarte = Tageskarte anzubieten. Diese Aktion wird nun aufgrund der Feinstaubbelastung in meinem Auftrag bis Ende Februar täglich gelten! Dafür habe ich bei den verfügbaren Mitteln in meinem Umweltressort eine klare Priorität gesetzt. Die Gesundheit unserer Bevölkerung hat hier absoluten Vorrang“, so Lang.
 
Wer eine Stundenkarte löst, bekommt nun bis Ende Februar für die Zonen der gelösten Stundenkarte den restlichen Tag „dazu geschenkt“. Das heißt, mit dem Stundentarif kann man die Öffentlichen Verkehrsmittel den ganzen Tag nutzen. „In diesem Zusammenhang möchte ich mich sehr herzlich bei allen Beteiligten der Projektgruppe und hier besonders bei den Linien des Steirischen Verkehrsverbundes bedanken, die diese tolle Aktion unterstützen“, so der Landesrat abschließend.

S-Bahn Bilanz 2016 durchaus positiv

Trotz eines geringfügigen Rückganges bei den Fahrgastzahlen zieht Verkehrslandesrat Anton Lang durchaus eine positive Bilanz für die steirische S-Bahn bei der alljährlichen Pressekonferenz zum Fahrplanwechsel:

GKB Dir. Franz Weintögl, DI Werner Reiterlehner, LR Anton Lang, ÖBB Regionalmanager Franz Suppan, STLB-Direktor Karl Schumet
GKB Dir. Franz Weintögl, DI Werner Reiterlehner, LR Anton Lang, ÖBB Regionalmanager Franz Suppan, STLB-Direktor Karl Schumet.

Die Zahl der täglichen Fahrgäste hat sich in den letzten drei Jahren bei rund 44 000 Fahrgästen eingependelt. Kleine Schwankungen sind natürlich dabei. Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich die Zahl etwas verringert. Dieser Rückgang resultiert aus den niedrigen Treibstoffpreisen, Streckenbaustellen und Kapazitätsengpässen, die durch mehr Doppelgarnituren behoben werden sollen, aber auch das Wetter spielt eine Rolle, führt Werner Reiterlehner vom Land Steiermark aus.


Ab Sonntag, 11. Dezember 2016 gibt es wieder ein paar Neuerungen:

Die wichtigste Änderung heuer ist der Start der neuen Linien S8 und S9 in der Obersteiermark.
Von Unzmarkt bis Bruck an der Mur bzw. bis Mürzzuschlag wird es einen Stundentakt geben, der im obersteirischen Zentralraum zwischen Kapfenberg und Leoben praktisch zu einen Halbstundentakt von 8 bis 20 Uhr führt.
Am 17. Dezember 2016 findet der Willkommenstag für die beiden neuen Linien S8 und S9 mit Freifahrt und Werktagstakt auf diesen Linien statt. Dazu werden kleine Geschenke und Einkaufsgutscheine verteilt, um das neue Angebot zu bewerben und weitere Stammgäste zu lukrieren.
In den ersten zwei Jahren werden mit vorsichtigen Prognosen sechs- bis siebenhundert neue Einsteiger erwartet.

Bei den ÖBB sollen Cityjet und Talenttriebwagen mit WLAN ausgestattet werden.
Die railjets der ÖBB verkehren ab Fahrplanwechsel im Stundentakt nach Wien und von dort abwechselnd nach Prag bzw. – jetzt neu – zum Flughafen Wien, wie ÖBB Regionalmanager Franz Suppan betont. Im Nachtzugsegment werden die ÖBB der größte Anbieter in Mitteleuropa sein.

Die GKB setzt laut Direktor Franz Weintögl ebenfalls auf WLAN für die Fahrgäste, das auf den größeren Bahnhöfen bereits angeboten wird und künftig auch in den Fahrzeugen verfügbar sein soll. Neben Ausbau von Park and Ride Parkplätzen sollen auch Ladestationen für Elektroautos bei den Bahnhöfen des weststeirischen EVUs das Umsteigen auf die S-Bahn erleichtern. Die Elektrifizierung der Strecken soll mitelfristig erfolgen, bestenfalls gemeinsam mit der Koralmbahn.

STLB-Direktor Karl Schumet berichtet von sehr guten Erfahrungen mit den Fahrgastbetreuerinnen, die keine betrieblichen sondern nur kommerzielle Aufgaben erfüllen. Vandalismus wird dabei größtenteils verhindert, wie auch bei größerem Andrang von Taschen oder Sackerln belegte Sitzplätze, was vor allem für ältere Menschen das Sitzplatzangebot erhöht und das Bahnfahren erleichtert.
Die Verlängerung der S31 über eine neue Haltestelle im Weizer Stadtzentrum zur neuen Endstation Weiz Nord wird vorraussichtlich im Mai erfolgen.

In Sachen Elektrifizierung könnte auch Bewegung kommen:
Langfristig sollen alle Abschnitte elektrifiziert werden, von seiten der ÖBB wurde dafür eine Machbarkeitsstudie für die steirische Ostbahn in Auftrag gegeben. Möglicherweise müssen auch zusätzliche Ausweichen gebaut werden, da elektrische Fahrzeuge ja besser Beschleunigen bzw. schneller fahren.
Anton Lang betont auch in seiner Funktion als Umweltlandesrat bereits positive Signale von Bundesminister Jörg Leichtfried erhalten zu haben. Der Landesbahndirektor erklärt, das neben der mit der Ostbahn einhergehenden Elektrifizierung der Weizerbahn auch die Gleichenbergerbahn mittels Knopfdruck von den derzeitigen 1800 V auf 15 kV umgestellt werden könnte.

Die Details 2007 – 2016:

Bilanzgrafik 2016

ÖV- und Breitbanoffensive in der Obersteiermark

Bei der heute stattfindenen Pressekonferenz in Knittelfeld wurde neben der Inbetriebnahme der neuen S-Bahn Linien S8 und S9 von Bundesminister Mag. Jörg Leichtfried und dessen Nachfolger als Verkehrslandesrat Anton Lang vor allem die Bemühungen um die Anbindung der Gemeinden in den Seitentälern an den öffentlichen Verkehr hervorgehoben. Mittels Mikro ÖV Systemen sollen die Bewohner zu den S-Bahn Stationen gebracht werden. Auch kleinste Gemeinden sollen so an den ÖV angebunden werden.
Weiters will der Minister den Ausbau des mobilen Datenhighways bei uns in der Steiermark forcieren. 5G, der Nachfolger von LTE (4G) ist um ein hundertfaches schneller und soll die Regionen technologisch aufwerten. Landtagsabgeordnete Gabriele Kolar benannte eine Studie wonach der Jugend von heute schnelles Internet wichtiger als Sex ist. Das sorgte für Gelächter bei allen Anwesenden.
Alles in allem ist der Ausbau der Infrastruktur im Gange und vor allem für Regionen, die von Abwanderung bedroht sind immens wichtig.
Der Bundesminister betonte auch die Wichtigkeit der beiden großen Tunnelprojekte (Semmering, Koralm) für die Attraktivität der Bahn.

Bürgermeister Gerald Schmid, LAbg Helga Ahrer, LH-Stv Michael Schickhofer, Landesrat Anton Lang, Bundesminister Jörg Leichtfried, LAbg Gabriele Kolar, LAbg Maximilian Lercher

Bürgermeister Gerald Schmid, LAbg Helga Ahrer, LH-Stv Michael Schickhofer, Landesrat Anton Lang, Bundesminister Jörg Leichtfried, LAbg Gabriele Kolar, LAbg Maximilian Lercher.

S8 und S9 ab Dezember 2016 unterwegs

Gestern fand in Leoben ein Informationsabend über die neuen S-Bahn-Linien in der Obersteiermark, die ab 11.Dezember verkehren werden, statt.

Neben LH-Stv Michael Schickhofer (Mitte), LR Anton Lang (links), LAbg Helga Ahrer (rechts), DI Werner Reiterlehner (Land Stmk), DI Alfred Hensle (GF Verkehrsverbund) und Mag Franz Suppan (Regionalmanager ÖBB) waren zahlreiche Vertreter aus Politik und Presse anwesend.
LH-Stv Schickhofer und Verkehrslandesrat Lang betonten die Wichtigkeit der neuen S-Bahn-Verbindungen für die Industrieregion Obersteiermark, die ein großstädtisches Flair in die Region bringen. Bundesminister Jörg Leichtfried, der ja als Vorgänger von Anton Lang die Weichen für die neuen Linien stellte, wurde von allen mit großem Lob bedacht, natürlich auch wegen der Investition von 12 Milliarden Euro für den Bahnausbau in der Steiermark.
Der Verkehrslandesrat hat sich als Ziel gesetzt, so vielen Gemeinden wie möglich einen attraktiven Öffentlichen Verkehr bieten zu können. Die S-Bahn sei dabei der erste Schritt.
Zur S 81 nach Trofaiach befragt, gab Anton Lang an, dass man einerseits ohne betroffene Gemeinden keine S-Bahn implementieren werde, da auch im Falle Trofaiach die Bahn ja nicht direkt in die betroffenen Gebiete verkehrt, sondern eher daran vorbei. Er betonte in dieser Hinsicht auch, dass er um eine Gesamtlösung für die Achse Trofaiach- Vordernberg – Eisenerz – Radmer bemüht ist, wobei hier natürlich auch die Gemeinden Gai, Kammern und Traboch mitspielen. Die S-Bahn nach Trofaiach wurde zwar nicht konkret abgesagt, aber eine Anbindung der obersteirischen Stadt an das S-Bahn-Netz ist sehr unwahrscheinlich, auch weil die S-Bahn dem industriellen Güterverkehr in Leoben Donawitz natürlich im Weg wäre.

Für die neuen S-Bahn-Linien sollen in den nächsten Jahren zwei neue Haltestellen errichtet werden:
Durch die geplante Haltestelle in St.Michael würde sich bei der Fahrzeit von / nach Unzmarkt eine Einsparung von etwa zehn Minuten ergeben.
In Leoben Lerchenfeld ist ebenfalls eine neue Haltestelle geplant, da sich dort viele Betriebe, aber auch Wohnsiedlungen befinden.

Fazit mit einem lachenden und einem weinenden Auge:
S8 und S9 werden ab Dezember sicher den einen oder anderen „Umsteiger“ lukrieren. – Leider ist eine S-Bahn auf der Bestandsstrecke nach Trofaiach derzeit nicht mehr sehr wahrscheinlich.

PLUS 69 %

Der Fahrgastzuwachs bei der S-Bahn Steiermark ist seit 2007 auf 69% gestiegen.

Wie gewohnt zum Fahrplanwechsel gibt es wieder die aktuellsten Fakten und Zahlen zur S-Bahn in der Steiermark auf der traditionellen Pressekonferenz.

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Dr. Franz Suppan (ÖBB), Mag(a) Barbara Kleinert (STLB), Landesrat Mag. Jörg Leichtfried, Peter Kronberger (GKB)

Diesmal gibt es wieder Grund zum feiern, ist doch der Fahrgastzuwachs ungebrochen und ab 2016 wird auch der neue Cityjet fahren sowie die S-Bahn (S8, S9) in der Obersteiermark mit Dezember 2016 gestartet.

Leider droht die Umsetzung einer S-Bahn nach Trofaiach trotz vorhandener Infrastruktur noch immer auf der Warteliste zu versinken. – Das wäre noch ein wichtiger Punkt für die Zukunft.

PDF zum Download…

Zwei neue S-Bahn-Linien ab 2016

Zwei neue S-Bahn-Linien ab 2016

Um knapp 10 Millionen Euro richtet das Land flottere Verbindungen von Bruck/Mur nach Unzmarkt bzw. nach Mürzzuschlag ein. Herzstück ist ein 30-Minuten-Takt zwischen Leoben und Kapfenberg.

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S-Bahn-Fans Leichtfried, Schickhofer und Reiterlehner.S-Bahn-Fans Leichtfried, Schickhofer und Reiterlehner.
Foto © Land
Für den neuen Verkehrslandesrat Jörg Leichtfried (SPÖ) ist sie ein „Wundermittel“, für Vize-LH Michael Schickhofer ein Mittel für „höhere Lebensqualität in den Regionen“: Die S-Bahn, deren Netz in der Obersteiermark ab Dezember 2016 verbessert wird – mit den Linien S8 und S9.

So wird ab 11. 12. 2016 die Verbindung Leoben-Bruck/Mur-Kapfenberg über einen 30-Minuten-Takt verfügen.
Die Anschlussmöglichkeiten nach Graz (S1) werden dadurch ebenso verbessert.
Aus Unzmarkt kommt man künftig dank eines zusätzlichen Kurses flotter nach Bruck: Zwischen 5 und 9 Uhr fährt alle 30 Minuten ein Zug. Umgekehrt wird (werktags) bis in die Nacht Unzmarkt angesteuert.

Dank der S9 von Mürzzuschlag nach Bruck sollen die Fahrgäste seltener/kürzer warten müssen: Zwischen 14 und 19 Uhr verkehrt die Bahn nahezu im 30-Minuten-Takt.
Und um den Railjet aus Wien leichter zu nutzen können, wird um 16.41 und 17.41 Uhr die Verbindung von Mürzzuschlag nach Bruck/Mur aufgewertet.
Überblick auf die neue S-Bahn.Überblick auf die neue S-Bahn.
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Foto © KK
Diese Angebotsverbesserung kostet das Land etwa 1,95 Millionen Euro im Jahr, so Werner Reiterlehner (Verkehrsabteilung).

Weitere Ausbaupläne
Noch nicht finanziert sind zwei weitere Ausbaustufen: Ein 30-Minuten-Takt nach St. Barbara bzw. einer nach St. Michael. Dort wäre auch eine neue Haltestelle („St. Michael Ort“) vorgesehen.
Die dritte Ausbaustufe würde eine Erschließung des Vordernberger Tals/Trofaiach bedeuten. Aber auch die Strecke von Eibiswald nach Wies im Südwesten haben die Planer noch in der Schublade.
Für KP bloß „Kosmetik“
Von der Opposition kommt freilich nicht nur Lob. „Der Regionalzug wird nun S-Bahn genannt, das ist aber nicht die dringend benötigte Lösung für den Ballungsraum“, nennt Werner Murgg (KPÖ) das Präsentierte „lediglich Kosmetik“.
Die Grünen wiederum meinen, die Regierung mache „endlich einen ersten Schritt in die richtige Richtung“, so Landtagsklubobmann Lambert Schönleitner.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/muerztal/peak_muerztal/4849601/Obersteiermark_Zwei-neue-SBahnLinien-ab-2016-

Investitionen für weiß grüne Regionalbahnen

23,5 Millionen Euro bekommt die Steiermark vom Bund in den Jahren 2015 bis 2019 im Rahmen der Privatbahnförderung.
Bundesminister Alois Stöger und Landesrat Mag. Jörg Leichtfried unterzeichneten ein entsprechendes Abkommen.

Davon profitieren sollen die Strecken Unzmarkt – Tamsweg, Gleisdorf – Weiz, Peggau – Übelbach, Feldbach – Bad Gleichenberg und Mixnitz – St. Erhard.

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