PLUS 69 %

Der Fahrgastzuwachs bei der S-Bahn Steiermark ist seit 2007 auf 69% gestiegen.

Wie gewohnt zum Fahrplanwechsel gibt es wieder die aktuellsten Fakten und Zahlen zur S-Bahn in der Steiermark auf der traditionellen Pressekonferenz.

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Dr. Franz Suppan (ÖBB), Mag(a) Barbara Kleinert (STLB), Landesrat Mag. Jörg Leichtfried, Peter Kronberger (GKB)

Diesmal gibt es wieder Grund zum feiern, ist doch der Fahrgastzuwachs ungebrochen und ab 2016 wird auch der neue Cityjet fahren sowie die S-Bahn (S8, S9) in der Obersteiermark mit Dezember 2016 gestartet.

Leider droht die Umsetzung einer S-Bahn nach Trofaiach trotz vorhandener Infrastruktur noch immer auf der Warteliste zu versinken. – Das wäre noch ein wichtiger Punkt für die Zukunft.

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Zwei neue S-Bahn-Linien ab 2016

Zwei neue S-Bahn-Linien ab 2016

Um knapp 10 Millionen Euro richtet das Land flottere Verbindungen von Bruck/Mur nach Unzmarkt bzw. nach Mürzzuschlag ein. Herzstück ist ein 30-Minuten-Takt zwischen Leoben und Kapfenberg.

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S-Bahn-Fans Leichtfried, Schickhofer und Reiterlehner.S-Bahn-Fans Leichtfried, Schickhofer und Reiterlehner.
Foto © Land
Für den neuen Verkehrslandesrat Jörg Leichtfried (SPÖ) ist sie ein „Wundermittel“, für Vize-LH Michael Schickhofer ein Mittel für „höhere Lebensqualität in den Regionen“: Die S-Bahn, deren Netz in der Obersteiermark ab Dezember 2016 verbessert wird – mit den Linien S8 und S9.

So wird ab 11. 12. 2016 die Verbindung Leoben-Bruck/Mur-Kapfenberg über einen 30-Minuten-Takt verfügen.
Die Anschlussmöglichkeiten nach Graz (S1) werden dadurch ebenso verbessert.
Aus Unzmarkt kommt man künftig dank eines zusätzlichen Kurses flotter nach Bruck: Zwischen 5 und 9 Uhr fährt alle 30 Minuten ein Zug. Umgekehrt wird (werktags) bis in die Nacht Unzmarkt angesteuert.

Dank der S9 von Mürzzuschlag nach Bruck sollen die Fahrgäste seltener/kürzer warten müssen: Zwischen 14 und 19 Uhr verkehrt die Bahn nahezu im 30-Minuten-Takt.
Und um den Railjet aus Wien leichter zu nutzen können, wird um 16.41 und 17.41 Uhr die Verbindung von Mürzzuschlag nach Bruck/Mur aufgewertet.
Überblick auf die neue S-Bahn.Überblick auf die neue S-Bahn.
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Foto © KK
Diese Angebotsverbesserung kostet das Land etwa 1,95 Millionen Euro im Jahr, so Werner Reiterlehner (Verkehrsabteilung).

Weitere Ausbaupläne
Noch nicht finanziert sind zwei weitere Ausbaustufen: Ein 30-Minuten-Takt nach St. Barbara bzw. einer nach St. Michael. Dort wäre auch eine neue Haltestelle („St. Michael Ort“) vorgesehen.
Die dritte Ausbaustufe würde eine Erschließung des Vordernberger Tals/Trofaiach bedeuten. Aber auch die Strecke von Eibiswald nach Wies im Südwesten haben die Planer noch in der Schublade.
Für KP bloß „Kosmetik“
Von der Opposition kommt freilich nicht nur Lob. „Der Regionalzug wird nun S-Bahn genannt, das ist aber nicht die dringend benötigte Lösung für den Ballungsraum“, nennt Werner Murgg (KPÖ) das Präsentierte „lediglich Kosmetik“.
Die Grünen wiederum meinen, die Regierung mache „endlich einen ersten Schritt in die richtige Richtung“, so Landtagsklubobmann Lambert Schönleitner.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/muerztal/peak_muerztal/4849601/Obersteiermark_Zwei-neue-SBahnLinien-ab-2016-

Investitionen für weiß grüne Regionalbahnen

23,5 Millionen Euro bekommt die Steiermark vom Bund in den Jahren 2015 bis 2019 im Rahmen der Privatbahnförderung.
Bundesminister Alois Stöger und Landesrat Mag. Jörg Leichtfried unterzeichneten ein entsprechendes Abkommen.

Davon profitieren sollen die Strecken Unzmarkt – Tamsweg, Gleisdorf – Weiz, Peggau – Übelbach, Feldbach – Bad Gleichenberg und Mixnitz – St. Erhard.

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Neuer S-Bahn-Steiermark Werbebus bei den Graz Linien unterwegs

Seit heute ist der neue S-Bahn-Steiermark Werbebus bei den Holding Graz Linien unterwegs.

Der alte Promo Bus war ausschließlich für S-Bahn-Steiermark Werbeeinsätze adaptiert, während der aktuelle Bus nun ganz normal im Linienverkehr eingesetzt wird und nur im Falle des Falles für S-Bahn Promo-Einsätze verwendet wird.

Das Design ist durchaus gelungen, wie die folgenden Bilder zeigen.

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Klage oder Vergleich – Keine Entscheidung über Landesbahn Triebwagen

Klage oder Vergleich? Keine Entscheidung über Landesbahn Triebwagen

FPÖ und ÖVP sind wegen mangelhafter Triebwagen im Clinch: Vergleich oder Klage? Regierung vertagte Entscheidung.

Sechs S-Bahn-Züge hat die Steiermark 2009 bei Schienenfahrzeugproduzent Stadler gekauft und seit 2011 auch in Betrieb. Doch wegen zahlreicher Probleme sind die Fahrzeuge bis heute weder offiziell übernommen noch zur Gänze bezahlt (wir berichteten vorab).
Nun stellt sich die Frage: einem Vergleich über 7,2 Millionen Euro zustimmen oder eine Klage über 10,3 Millionen Euro riskieren? Fachleute und Politik sind sich uneins, in der Landesregierung stand daher am heutigen Donnerstag eine Kraftprobe bevor.

Entscheidung verschoben

Die Vorzeichen: Auf der einen Seite standen Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann (FPÖ) und Landesbaudirektor Andreas Tropper, die für den Vergleich votieren. Auf der anderen Seite waren die ÖVP sowie die Landesbahnen mit ihrem Direktor Helmut Wittmann, die dem Schweizer Fahrzeugproduzenten nicht so weit entgegenkommen wollen. Der Verfassungsdienst sollte den komplexen Streitfall überprüfen, hat aber keine Stellungnahme abgegeben. Daher gab es auch keine Entscheidung, der Akt wurde zurückgestellt. Nächste Woche sollen die Weichen gestellt werden.

Vor die Türe gesetzt
Hinter den Kulissen wird über „Zweifel an der Angemessenheit“ durch den Verfassungsdienst berichtet. Als „Schmerzgrenze“ kolportiert man 6,7 Millionen Euro.
Die Causa ist den Landesjuristen nicht unbekannt: Als man mit einem Vertreter der Bahnen zu Stadler gereist war, lief das Gespräch aus dem Ruder – die Steirer wurden gleichsam vor die Türe gesetzt, erzählt man sich in der Burg. Ob das die Beurteilung beeinträchtigt?
Im Verkehrsressort wollte man sich auf Spekulationen aber nicht einlassen. Tenor: Die Entscheidung sei Sache des Eigentümers, also der Landesregierung. Man empfiehlt weiterhin, keinen „teuren Rechtsstreit“ zu riskieren. Zumal eine Betriebssperre oder Rückforderung der Fahrzeuge drohen könnte.

Weitere 10,5 Millionen für die Bahn

Dass Kurzmann für die Landesbahnen am Donnerstag weitere 10,5 Millionen Euro beantragte, sorgte für zusätzlichen Zündstoff. Es ging dabei um Investitionen und Erhaltungsmaßnahmen für die Jahre 2015 bis 2019, die der Bund mitfinanziert. Ein Aufschub wäre nicht möglich gewesen, da sonst rund 23 Millionen – das Geld der Steirer und jenes des Bundes – für „den Weiterbestand der Strecken fehlen“, richtete man Finanzlandesrätin Bettina Vollath (SPÖ) aus. Fazit: Dieser Beschluss kam zustande.

Quelle: Kleine Zeitung

S8 könnte schnell umgesetzt werden

Das Konzept für die S8 – die S-Bahn zwischen Leoben und Kapfenberg – liegt vor. FP-Landesrat Gerhard Kurzmann präsentierte es. Nun soll es mit der Region abgestimmt werden. Von Andrea Walenta
Bundesrat Gerd Krusche, Franz Suppan (ÖBB), Landesrat Gerhard Kurzmann, Landesbaudirektor Andreas Tropper

Foto © Andrea Walenta

Es gab nicht immer einen einheitlichen Willen für die S8, die S-Bahn für die Stadtregion Leoben-Bruck-Kapfenberg“, meinte gestern FP-Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann. Jetzt gebe es aber Signale, dass man die S8 wirklich wolle.
Gemeinsam mit Franz Suppan von den ÖBB und Landesbaudirektor Andreas Tropper präsentierte er daher das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie für die S8. Wie Tropper erklärte, sei die Fertigstellung des Bahnhofes Niklasdorf die Voraussetzung für die Verdichtung der Fahrpläne gewesen. Seit der Fertigstellung im November 2013 habe man daher die Planungen für die S8 wieder intensiviert, mit den ÖBB ein Betreiberkonzept erarbeitet und dieses auf seine Umsetzbarkeit geprüft.
Wie Tropper betonte, sei eine erste Stufe der S-Bahn für Leoben-Bruck-Kapfenberg relativ einfach realisierbar, weil es keine Baumaßnahmen erfordern würde. Man könne hier von Leoben über Niklasdorf, Bruck und Kapfenberg von 8 bis 20 Uhr im Halbstundentakt in Kombination mit RegioBahn und S-Bahn 23 zusätzliche Züge im Nahverkehr führen. Zu den schon 29 bestehenden wären das dann mehr als 50 Züge am Tag. Zu klären, wäre mit den ÖBB noch, ob eine Wende der Züge in Kapfenberg möglich wäre. Allerdings seien die ÖBB guter Dinge. Bringen würde der erste Schritt ein Fahrgastplus von 550 Kunden pro Tag. Das wäre ein Plus von zwölf Prozent.

Zweite Stufe

In einer zweiten Stufe denke man an eine Verlängerung der S8 bis Mitterdorf-Veitsch und St. Michael. Auch hier ergebe sich ein Nutzen: In Summe ein Plus von 1800 Einsteigern pro Tag oder ein Plus von 20 Prozent, wie Tropper erklärt. Eine Verbesserung sehe man auch für das Aichfeld mit einem Regional-Express-Konzept, das auf bestehende Verbindungen aufsetzen soll.
„Eine Neuanlage der Haltestelle in St. Michael-Ort wäre eine spannende Sache, weil man nicht mehr alle Züge aus dem Aichfeld stürzen müsste. Dadurch wären schnellere Fahrzeiten möglich“, erklärte Tropper. Der Bahnhof St. Michael bliebe weiter bestehen. Weitere Verbesserungen überlege man für das Mürztal und für Wald am Schoberpass bis nach Leoben.
Die jährlichen Betriebskosten ohne Infrastrukturkosten für die S8 in der Stufe 1 liegen bei 1,2 Millionen Euro, in Stufe 2 wären es zusätzlich 1,9 Millionen Euro und die weiteren Angebotsverbesserungen würden 4,4 Millionen Euro kosten. Weitere Haltestellen im Bereich der S8, etwa beim LKH Leoben, in Lerchenfeld oder in Bruck-Stadtwald und Diemlach seien nicht im Finanzierungsplan der ÖBB. Dafür müssten auch die Gemeinden Geld einbringen. Eine Haltestelle würde etwa drei Millionen Euro kosten.

Vordernbergertal

Studien hätten ergeben, dass sich eine S-Bahn ins Vordernbergertal nicht rechne. Allein die Betriebskosten würden pro Jahr 2,35 Millionen Euro betragen. Acht Haltestellen und die Wiederinstandsetzung der Oberleitung würden sich mit 20 Millionen Euro zu Buche schlagen. Wie Tropper betont, sei hier ein Buskonzept zielführender. „Auf jeden Fall werden wir die Diskussion mit der Region beginnen“, so Tropper.
Kurzmann erklärte, dass man für jedes Bahn-Modell eine Sonderfinanzierung brauche. „Wenn aber ein einheitlicher politischer Wille da ist, dann kann man so wichtige Projekte auf den Weg bringen“, so Kurzmann. Die Umsetzung der S8 Leoben-Kapfenberg würde ein Jahr dauern.

 

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/leoben/peak_leoben/4679485/VERKEHR_SBahn-konnte-schnell-umgesetzt-werden

S-Bahn Steiermark Resümee 2014

Frisches Geld für Züge, aber kaum Geld für Netzausbau

Das Wellendach am Grazer Hauptbahnhof ist fertig, 2015 wird der Bahnsteig 1 generalsaniert. Auch neue Züge sind bestellt. Bei Strecken und Angebot gilt für S-Bahn und Regio-Bahn aber:“ Niveau halten“. Von Thomas Rossacher

18 neue Cityjets für die Steiermark.

18 neue Cityjets für die Steiermark. Foto © ÖBB

Rechtzeitig vor dem Fahrplanwechsel der ÖBB (14. Dezember) schauen Land und Verkehrsunternehmen nach vor – und zurück.

Seit Start der S-Bahn „konnte ein Fahrgastplus von 64 Prozent erzielt werden“, freut sich Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann. 2013 war der Anstieg drei Prozent groß. Vor allem im Frühverkehr sind „die Züge bald an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt“. Betroffen ist meist die Strecke von Spielfeld/Straß nach Graz.

Die Regio-Bahn (großteils in der Obersteiermark unterwegs) legte seit 2007 um 15 Prozent Fahrgäste zu. Heuer war aber ein marginaler Rückgang zu bemerken. Unterm Strich sind in beiden Netzen aber am Tag 700 Kunden mehr als noch im Vorjahr auf Achse. Man liegt bei rund 57.000 Eisenbahn-Nahverkehrskunden.

Aufgerüstet

Für sie hat Franz Suppan (ÖBB) gute Nachrichten: Die Steiermark wird 18 neue Cityjets erhalten, spätestens 2016 sollen sie im Einsatz sein. Und die Railjets werden bis Sommer mit Fahrradplätzen aufgerüstet.
Passagiere, die in Graz aussteigen, werden das fertige Wellendach bemerken – und die neuen, grauen Uniformen des Personals. 2015 baut man übrigens den Bahnsteig 1 großflächig um.

Zufrieden („Plus acht Prozent“) sind ebenso sie GKB. Man will verstärkt den Kunden den Weg zum Bahnhof erleichtern. Zum Beispiel mit einem E-Bike-Angebot.

Die Landesbahnen mit ihrem 130 Kilometer langen Netz setzen wiederum voll auf Fahrgastbetreuer. Das bedeute mehr Service für die Kunden – und der Vandalismus gehe außerdem zurück.

Bei Streckenausbau und oder Taktverdichtungen gilt für S-Bahn und Regio-Bahn hingegen: „Niveau halten.“

 

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/chronik/4617674/Regio-und-SBahn_Geld-fur-Zuge-kaum-Geld-fur-Netzausbau