Autor: S-Bahn Steiermark.info

ÖV- und Breitbanoffensive in der Obersteiermark

Bei der heute stattfindenen Pressekonferenz in Knittelfeld wurde neben der Inbetriebnahme der neuen S-Bahn Linien S8 und S9 von Bundesminister Mag. Jörg Leichtfried und dessen Nachfolger als Verkehrslandesrat Anton Lang vor allem die Bemühungen um die Anbindung der Gemeinden in den Seitentälern an den öffentlichen Verkehr hervorgehoben. Mittels Mikro ÖV Systemen sollen die Bewohner zu den S-Bahn Stationen gebracht werden. Auch kleinste Gemeinden sollen so an den ÖV angebunden werden.
Weiters will der Minister den Ausbau des mobilen Datenhighways bei uns in der Steiermark forcieren. 5G, der Nachfolger von LTE (4G) ist um ein hundertfaches schneller und soll die Regionen technologisch aufwerten. Landtagsabgeordnete Gabriele Kolar benannte eine Studie wonach der Jugend von heute schnelles Internet wichtiger als Sex ist. Das sorgte für Gelächter bei allen Anwesenden.
Alles in allem ist der Ausbau der Infrastruktur im Gange und vor allem für Regionen, die von Abwanderung bedroht sind immens wichtig.
Der Bundesminister betonte auch die Wichtigkeit der beiden großen Tunnelprojekte (Semmering, Koralm) für die Attraktivität der Bahn.

Bürgermeister Gerald Schmid, LAbg Helga Ahrer, LH-Stv Michael Schickhofer, Landesrat Anton Lang, Bundesminister Jörg Leichtfried, LAbg Gabriele Kolar, LAbg Maximilian Lercher

Bürgermeister Gerald Schmid, LAbg Helga Ahrer, LH-Stv Michael Schickhofer, Landesrat Anton Lang, Bundesminister Jörg Leichtfried, LAbg Gabriele Kolar, LAbg Maximilian Lercher.

S8 und S9 ab Dezember 2016 unterwegs

Gestern fand in Leoben ein Informationsabend über die neuen S-Bahn-Linien in der Obersteiermark, die ab 11.Dezember verkehren werden, statt.

Neben LH-Stv Michael Schickhofer (Mitte), LR Anton Lang (links), LAbg Helga Ahrer (rechts), DI Werner Reiterlehner (Land Stmk), DI Alfred Hensle (GF Verkehrsverbund) und Mag Franz Suppan (Regionalmanager ÖBB) waren zahlreiche Vertreter aus Politik und Presse anwesend.
LH-Stv Schickhofer und Verkehrslandesrat Lang betonten die Wichtigkeit der neuen S-Bahn-Verbindungen für die Industrieregion Obersteiermark, die ein großstädtisches Flair in die Region bringen. Bundesminister Jörg Leichtfried, der ja als Vorgänger von Anton Lang die Weichen für die neuen Linien stellte, wurde von allen mit großem Lob bedacht, natürlich auch wegen der Investition von 12 Milliarden Euro für den Bahnausbau in der Steiermark.
Der Verkehrslandesrat hat sich als Ziel gesetzt, so vielen Gemeinden wie möglich einen attraktiven Öffentlichen Verkehr bieten zu können. Die S-Bahn sei dabei der erste Schritt.
Zur S 81 nach Trofaiach befragt, gab Anton Lang an, dass man einerseits ohne betroffene Gemeinden keine S-Bahn implementieren werde, da auch im Falle Trofaiach die Bahn ja nicht direkt in die betroffenen Gebiete verkehrt, sondern eher daran vorbei. Er betonte in dieser Hinsicht auch, dass er um eine Gesamtlösung für die Achse Trofaiach- Vordernberg – Eisenerz – Radmer bemüht ist, wobei hier natürlich auch die Gemeinden Gai, Kammern und Traboch mitspielen. Die S-Bahn nach Trofaiach wurde zwar nicht konkret abgesagt, aber eine Anbindung der obersteirischen Stadt an das S-Bahn-Netz ist sehr unwahrscheinlich, auch weil die S-Bahn dem industriellen Güterverkehr in Leoben Donawitz natürlich im Weg wäre.

Für die neuen S-Bahn-Linien sollen in den nächsten Jahren zwei neue Haltestellen errichtet werden:
Durch die geplante Haltestelle in St.Michael würde sich bei der Fahrzeit von / nach Unzmarkt eine Einsparung von etwa zehn Minuten ergeben.
In Leoben Lerchenfeld ist ebenfalls eine neue Haltestelle geplant, da sich dort viele Betriebe, aber auch Wohnsiedlungen befinden.

Fazit mit einem lachenden und einem weinenden Auge:
S8 und S9 werden ab Dezember sicher den einen oder anderen „Umsteiger“ lukrieren. – Leider ist eine S-Bahn auf der Bestandsstrecke nach Trofaiach derzeit nicht mehr sehr wahrscheinlich.

PLUS 69 %

Der Fahrgastzuwachs bei der S-Bahn Steiermark ist seit 2007 auf 69% gestiegen.

Wie gewohnt zum Fahrplanwechsel gibt es wieder die aktuellsten Fakten und Zahlen zur S-Bahn in der Steiermark auf der traditionellen Pressekonferenz.

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Dr. Franz Suppan (ÖBB), Mag(a) Barbara Kleinert (STLB), Landesrat Mag. Jörg Leichtfried, Peter Kronberger (GKB)

Diesmal gibt es wieder Grund zum feiern, ist doch der Fahrgastzuwachs ungebrochen und ab 2016 wird auch der neue Cityjet fahren sowie die S-Bahn (S8, S9) in der Obersteiermark mit Dezember 2016 gestartet.

Leider droht die Umsetzung einer S-Bahn nach Trofaiach trotz vorhandener Infrastruktur noch immer auf der Warteliste zu versinken. – Das wäre noch ein wichtiger Punkt für die Zukunft.

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Zwei neue S-Bahn-Linien ab 2016

Zwei neue S-Bahn-Linien ab 2016

Um knapp 10 Millionen Euro richtet das Land flottere Verbindungen von Bruck/Mur nach Unzmarkt bzw. nach Mürzzuschlag ein. Herzstück ist ein 30-Minuten-Takt zwischen Leoben und Kapfenberg.

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S-Bahn-Fans Leichtfried, Schickhofer und Reiterlehner.S-Bahn-Fans Leichtfried, Schickhofer und Reiterlehner.
Foto © Land
Für den neuen Verkehrslandesrat Jörg Leichtfried (SPÖ) ist sie ein „Wundermittel“, für Vize-LH Michael Schickhofer ein Mittel für „höhere Lebensqualität in den Regionen“: Die S-Bahn, deren Netz in der Obersteiermark ab Dezember 2016 verbessert wird – mit den Linien S8 und S9.

So wird ab 11. 12. 2016 die Verbindung Leoben-Bruck/Mur-Kapfenberg über einen 30-Minuten-Takt verfügen.
Die Anschlussmöglichkeiten nach Graz (S1) werden dadurch ebenso verbessert.
Aus Unzmarkt kommt man künftig dank eines zusätzlichen Kurses flotter nach Bruck: Zwischen 5 und 9 Uhr fährt alle 30 Minuten ein Zug. Umgekehrt wird (werktags) bis in die Nacht Unzmarkt angesteuert.

Dank der S9 von Mürzzuschlag nach Bruck sollen die Fahrgäste seltener/kürzer warten müssen: Zwischen 14 und 19 Uhr verkehrt die Bahn nahezu im 30-Minuten-Takt.
Und um den Railjet aus Wien leichter zu nutzen können, wird um 16.41 und 17.41 Uhr die Verbindung von Mürzzuschlag nach Bruck/Mur aufgewertet.
Überblick auf die neue S-Bahn.Überblick auf die neue S-Bahn.
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Foto © KK
Diese Angebotsverbesserung kostet das Land etwa 1,95 Millionen Euro im Jahr, so Werner Reiterlehner (Verkehrsabteilung).

Weitere Ausbaupläne
Noch nicht finanziert sind zwei weitere Ausbaustufen: Ein 30-Minuten-Takt nach St. Barbara bzw. einer nach St. Michael. Dort wäre auch eine neue Haltestelle („St. Michael Ort“) vorgesehen.
Die dritte Ausbaustufe würde eine Erschließung des Vordernberger Tals/Trofaiach bedeuten. Aber auch die Strecke von Eibiswald nach Wies im Südwesten haben die Planer noch in der Schublade.
Für KP bloß „Kosmetik“
Von der Opposition kommt freilich nicht nur Lob. „Der Regionalzug wird nun S-Bahn genannt, das ist aber nicht die dringend benötigte Lösung für den Ballungsraum“, nennt Werner Murgg (KPÖ) das Präsentierte „lediglich Kosmetik“.
Die Grünen wiederum meinen, die Regierung mache „endlich einen ersten Schritt in die richtige Richtung“, so Landtagsklubobmann Lambert Schönleitner.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/muerztal/peak_muerztal/4849601/Obersteiermark_Zwei-neue-SBahnLinien-ab-2016-

Investitionen für weiß grüne Regionalbahnen

23,5 Millionen Euro bekommt die Steiermark vom Bund in den Jahren 2015 bis 2019 im Rahmen der Privatbahnförderung.
Bundesminister Alois Stöger und Landesrat Mag. Jörg Leichtfried unterzeichneten ein entsprechendes Abkommen.

Davon profitieren sollen die Strecken Unzmarkt – Tamsweg, Gleisdorf – Weiz, Peggau – Übelbach, Feldbach – Bad Gleichenberg und Mixnitz – St. Erhard.

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Neuer S-Bahn-Steiermark Werbebus bei den Graz Linien unterwegs

Seit heute ist der neue S-Bahn-Steiermark Werbebus bei den Holding Graz Linien unterwegs.

Der alte Promo Bus war ausschließlich für S-Bahn-Steiermark Werbeeinsätze adaptiert, während der aktuelle Bus nun ganz normal im Linienverkehr eingesetzt wird und nur im Falle des Falles für S-Bahn Promo-Einsätze verwendet wird.

Das Design ist durchaus gelungen, wie die folgenden Bilder zeigen.

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Klage oder Vergleich – Keine Entscheidung über Landesbahn Triebwagen

Klage oder Vergleich? Keine Entscheidung über Landesbahn Triebwagen

FPÖ und ÖVP sind wegen mangelhafter Triebwagen im Clinch: Vergleich oder Klage? Regierung vertagte Entscheidung.

Sechs S-Bahn-Züge hat die Steiermark 2009 bei Schienenfahrzeugproduzent Stadler gekauft und seit 2011 auch in Betrieb. Doch wegen zahlreicher Probleme sind die Fahrzeuge bis heute weder offiziell übernommen noch zur Gänze bezahlt (wir berichteten vorab).
Nun stellt sich die Frage: einem Vergleich über 7,2 Millionen Euro zustimmen oder eine Klage über 10,3 Millionen Euro riskieren? Fachleute und Politik sind sich uneins, in der Landesregierung stand daher am heutigen Donnerstag eine Kraftprobe bevor.

Entscheidung verschoben

Die Vorzeichen: Auf der einen Seite standen Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann (FPÖ) und Landesbaudirektor Andreas Tropper, die für den Vergleich votieren. Auf der anderen Seite waren die ÖVP sowie die Landesbahnen mit ihrem Direktor Helmut Wittmann, die dem Schweizer Fahrzeugproduzenten nicht so weit entgegenkommen wollen. Der Verfassungsdienst sollte den komplexen Streitfall überprüfen, hat aber keine Stellungnahme abgegeben. Daher gab es auch keine Entscheidung, der Akt wurde zurückgestellt. Nächste Woche sollen die Weichen gestellt werden.

Vor die Türe gesetzt
Hinter den Kulissen wird über „Zweifel an der Angemessenheit“ durch den Verfassungsdienst berichtet. Als „Schmerzgrenze“ kolportiert man 6,7 Millionen Euro.
Die Causa ist den Landesjuristen nicht unbekannt: Als man mit einem Vertreter der Bahnen zu Stadler gereist war, lief das Gespräch aus dem Ruder – die Steirer wurden gleichsam vor die Türe gesetzt, erzählt man sich in der Burg. Ob das die Beurteilung beeinträchtigt?
Im Verkehrsressort wollte man sich auf Spekulationen aber nicht einlassen. Tenor: Die Entscheidung sei Sache des Eigentümers, also der Landesregierung. Man empfiehlt weiterhin, keinen „teuren Rechtsstreit“ zu riskieren. Zumal eine Betriebssperre oder Rückforderung der Fahrzeuge drohen könnte.

Weitere 10,5 Millionen für die Bahn

Dass Kurzmann für die Landesbahnen am Donnerstag weitere 10,5 Millionen Euro beantragte, sorgte für zusätzlichen Zündstoff. Es ging dabei um Investitionen und Erhaltungsmaßnahmen für die Jahre 2015 bis 2019, die der Bund mitfinanziert. Ein Aufschub wäre nicht möglich gewesen, da sonst rund 23 Millionen – das Geld der Steirer und jenes des Bundes – für „den Weiterbestand der Strecken fehlen“, richtete man Finanzlandesrätin Bettina Vollath (SPÖ) aus. Fazit: Dieser Beschluss kam zustande.

Quelle: Kleine Zeitung